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Zusammenarbeit in der Region
Kooperation in der grundlage „eine Pfarrstelle für 2.500 Ge-
Region meindeglieder“ gilt. Diese Verhältniszahl
wird sehr wahrscheinlich im kommen-
den Jahr erhöht werden müssen, um die
In mehreren Ausgaben der Begegnun- Stellen weiterhin finanzieren zu können.
gen haben wir schon berichtet, dass sich
mehrere Kirchengemeinden in unserer Eine lange Liste von Herausforderun-
Region darüber beraten, wie wir zukünf- gen, vor der wir stehen. Wir wollen ge-
tig Kirche sein können. meinsam Wege suchen und finden, um
die Gemeindearbeit regio-lokal zu ge-
stalten.
Veränderte
Rahmenbedingungen „Regio“ und „Lokal“?
Die Rahmenbedingungen haben sich in „Regio“ bedeutet, dass wir über den Tel-
den letzten Jahren rasant verändert und lerrand der jetzt bestehenden, zum Teil
sie werden sich auch weiterhin wandeln. sehr kleinen Kirchengemeinden planen
Die Zahl der Kirchenmitglieder und da- wollen, um sinnvolle Synergien zu errei-
mit auch die Einnahmen aus der Kir- chen. Im Moment muss jede Gemeinde
chensteuer sinken. Wir müssen für die (und sei sie noch so klein) alle Aufgaben
kommenden Jahre mit einem Kirchen- leisten und einen eigenen Haushalt auf-
steuerminus von jährlich 4,5% rechnen. stellen und alle gesetzlichen Forderun-
Gleichzeitig wächst die Zahl der Regeln gen erfüllen. Wir sind davon überzeugt,
und Aufgaben für die Verwaltung und dass dies in einer Region, die zusam-
die Kirchenvorstände. Die Aufarbeitung menarbeitet, besser, einfacher und kos-
und die Prävention gegen sexualisier- tengünstiger geleistet werden kann.
te Gewalt gehört für uns zum Standard, „Lokal“ bedeutet, dass Kirche für jedes
der Datenschutz und die Vorschriften für Gemeindemitglied ein Gesicht haben
Sicherheitsanforderungen (Verkehrssi- muss und Angebote in jedem Ort bietet.
cherungspflicht, E-Check, Leiternprü- Jede*r soll wissen, wer für ihn oder sie
fung, Unfallverhütung, Erste Hilfe-Lehr- zuständig ist.
gänge usw.) kommen dazu. Dafür muss
jede Kirchengemeinde als Körperschaft
des öffentlichen Rechts Personal, Geld Der Kooperationsrat
und andere Ressourcen einplanen. erarbeitet Vorschläge
Hinzu kommt die Herausforderung, dass
sich die Lippische Landeskirche ver- Über all diese Herausforderungen und
pflichtet hat, bis 2035 zu 90 % klimaneu- Lösungsvorschläge beraten Vertreterin-
tral zu sein. nen und Vertreter der folgenden fünf Kir-
Die Zahl der zur Verfügung stehenden chengemeinden: Alverdissen, Barntrup,
Pfarrstellen sinkt, weil die Bemessungs- Sonneborn, Bega und Hillentrup-Spork
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