Pfarrer Wolfhard Hein begeht 60. Ordinationsjubiläum

Blomberg/Sonneborn. Die Familie hatte die Kaffeetafel liebevoll gedeckt: Michael Keil, Präses der Lippischen Landessynode, kam zu Besuch, um zu gratulieren. Wolfhard Hein, an den sich viele im lippischen Osten und vor allem auch ehemalige Theologiestudierende der Lippischen Landeskirche noch gut erinnern werden, konnte jetzt sein 60. Ordinationsjubiläum begehen. Er war von 1967 bis 1988 Pfarrer in Sonneborn und von 1988 bis 1999 Leiter der Theologischen Bibliothek der Lippischen Landeskirche. 

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Geboren wurde Wolfhard Hein 1937 in Bergstadt in Oberschlesien. In Bethel, Göttingen und Bonn hat er Theologie studiert. Ordiniert wurde er am 11. April 1966 in Ahmsen durch den damaligen lutherischen Superintendenten Gerhard Klose. 1967 trat er dann die Pfarrstelle in Sonneborn an und zog mit seiner Frau Hanna ins Pfarrhaus. Das Ehepaar hat zwei Töchter, Annemete und Hannerike, und einen Sohn, Johannes.

Seine Töchter erinnern sich gut an die Jahre in Sonneborn und beschreiben ihren Vater als weltoffenen und hilfsbereiten Menschen, der sich schon damals in seiner Gemeinde für Integration und Inklusion von Kindern einsetzte. 

In seiner Zeit wurden weitere Wandmalereien aus der Renaissancezeit in der historisch bedeutenden Kirche, die erstmals im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde, entdeckt und freigelegt. Sie waren vermutlich beim Übergang vom lutherischen zum reformierten Bekenntnis in Lippe Anfang des 17. Jahrhunderts übertüncht worden. Die ersten Wandmalereien waren bereits 1954 wieder freigelegt worden. 

Dank Wolfhard Hein verfügt die Kirche zudem über eine Ott-Orgel. „Ich kannte die Werkstatt des Orgelbauers aus Göttingen, für mich kam keine andere Orgel infrage“, berichtet der 88-jährige. 

In seiner Zeit wurde außerdem der Kindergarten der Kirchengemeinde neu gebaut. Später wurde er dann Leiter der Theologischen Bibliothek und ein geschätzter Ansprechpartner für die Theologiestudierenden der Lippischen Landeskirche. 

Seit 1999 ist Wolfhard Hein im Ruhestand. Er ist verwitwet und lebt zusammen mit seiner Tochter Annemete und seinem Schwiegersohn Georg in Blomberg.

Foto: Michael Keil (links) kam zum Gratulieren. Wolfhard Hein ist vor 60 Jahren ordiniert worden. Foto: Lippische Landeskirche 


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One Day Choir mit Pop- und Gospel!

Plakt One-Day-Choir am 25. April in BarntrupEinen Tag lang gemeinsam singen, proben und am Ende auf der Bühne stehen: Dazu lädt das Popkantorat Lippe am Samstag, 25. April, zum One Day Choir nach Barntrup ein. Das offene Chorprojekt in Kooperation mit dem Barntruper Chor „B-Joy!“ richtet sich an alle, die Lust am Singen haben – unabhängig von Alter, musikalischer Erfahrung oder Kirchenzugehörigkeit.

Unter der Leitung von Matthias Schulze entsteht an nur einem Tag ein großer Chor. Begleitet von einer Band erarbeiten die Teilnehmenden Pop-, Rock- und Gospelsongs. Geprobt wird im Gemeindehaus Obere Straße 49 und in der Kirche ab 13 Uhr, mit ausreichend Pausen. Der gemeinsame Höhepunkt folgt am Abend: Um 18 Uhr präsentiert der One Day Choir sein Programm im Pop-Gottesdienst.

Die Teilnahme kostet zehn Euro, ermäßigt fünf Euro. Niemand soll aus finanziellen Gründen ausgeschlossen werden: Wer den Beitrag nicht aufbringen kann, wird gebeten, Kontakt aufzunehmen – es wird eine Lösung gefunden. Der Besuch des Gottesdienstes ist natürlich kostenlos.

Anmeldungen und Rückfragen per E-Mail an info@popkantorat-lippe.de 


Wohnung zu vermieten

Im ehemaligen Pfarrhaus in der Kellerstraße 4 ist nach umfangreichen Renovierungsarbeiten ab Mai oder Juni eine Wohnung im ersten Obergeschoss zu vermieten. Sie hat einen eigenen Eingang. Auf etwa 102 Quadratmetern Wohnfläche sind dre iZimmer, Küche, Bad, WC, Flur, Balkon und Dachboden vorhanden. Außerdem steht ein Auto-Stellplatz zur Verfügung. Gartenbenutzung und Pflege ist in Absprache zwischen den beiden Mietparteien möglich und erwünscht. Eine Garage kann ggf. auch gemietet werden.

Die Wohnung ist ab Mai oder Juni bezugsfertig. Bei Interesse melden Sie sich bitte im Gemeindebüro. Ein Mitglied des Kirchenvorstands wird sich dann bei Ihnen melden, um weitere Details zu besprechen und einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.

Die außergewöhnlichen Polarlichter der vergangenen Tage hat Hans Wiegrebe mit unserer Kirche ins Szene gesetzt. Danke für die schöne Aufnahme!

Der Kindergottesdienst in Barntrup trifft sich nicht mehr jeden Sonntag, sondern ein Mal im Monat sonntags von 10.45-12.15 Uhr im  Gemeindehaus statt. Das Programm:

  • ab 16.11. Krippenspielproben
  • 25.1. Jahreslosung
  • 22.2. Zeichen und Wunder sahen sie geschehen
  • 22.3. Passionsgeschichte 
  • 3.4. Karfreitag 
  • 26.4. Gottes kleine Helden 
  • 31.5. Paulus
  • 28.6. Streit im Hause Jakob
  • 12.7. Bei Gott bin ich Zuhause 
  • 27.9. Psalm 23
  • 4.10. Erntedank 
  • 8.11. Gott wird unsere Tränen abwischen 
  • 15.11. Beginn Krippenspielproben 

Die kleinen Strolche treffen sich freitags

Die Krabbelgruppe „Die kleinen Strolche“ trifft sich freitags von 9.30 bis 11 im Gemeindehaus Obere Straße. Die Gruppe freut sich immer über Zuwachs von neuen Strolchen im Alter von 4 Monaten bis 3 Jahre. Singen, spielen und basteln oder ein Besuch des Spielplatzes stehen auf dem Programm. Alle haben immer viel Spaß. Lust, uns kennen zu lernen? Dann melde dich bei Sabrina Dähling oder Vanessa Gottschalk.



Glockenklang und Läuteordnung

Der Glockensachverständige für unsere Gemeinde, Claus Peter, hat dazu geraten, unsere alte wertvolle Glocke nicht so stark zu nutzen wie bisher. Sie ist ja schon eine alte Dame von über 400 Jahren. Darum hat sich der Kirchenvorstand zu einer etwas eingeschränkten Läutezeit entschlossen. Zum Gottesdienst läuteten die Glocken bisher 15 Minuten, dagegen jetzt 8 Minuten. Jeden Samstag um 18 Uhr wird der Sonntag eingeläutet.

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Zwei Stunden vor dem Gottesdienst um 8.30 Uhr läutet die alte Glocke zur Andacht, eine Stunde vor dem Gottesdienst um 9.30 Uhr läutet die neue Glocke als Zeichen zum Aufbruch von Zuhause. Acht Minuten vor Anfang des Gottesdienstes läuten beide Glocken. Am Sonntag Abend wird der Sonntag ausgeläutet.

Wenn am 2. Feiertag (Weihnachten/ Ostern/Pfingsten) gemeinsame Gottesdienste mit anderen Kirchengemeinden gefeiert werden und die Gemeinde im Nachbarort den Gottesdienst feiert, wird dort geläutet. Folgende Besonderheiten seien hier aufgezählt: Die älteste Glocke in Barntrup aus dem 12. Jahrhundert wird drei Mal zur Taufe angeschlagen Am Bußtag gibt es kein Einläuten und kein Vorbereitungsläuten

Weihnachten: 25.12. wie am Sonntag Am 1.1. um 0 Uhr gibt es acht Minuten Silvesterläuten. Am Karfreitag schweigen die Glocken. Beim Frühgottesdienst am Ostersonntag werden die Glocken erst dann geläutet, wenn das Osterevangelium gesprochen wurde.

Zu Kindergartengottesdiensten in der Kirche wird fünf Minuten zu Beginn des Gottesdienstes geläutet. Zu Schulgottesdiensten ebenso. Beerdigung: Am Ende des Trauergottesdienstes mit Erdbeisetzung werden die Glocken für den Weg zum Grab geläutet (13.23 bis 13.33 Uhr). Bei einem Trauergottesdienst mit anschließender Einäscherung werden die Glocken geläutet wie bei der Erdbeisetzung. Die spätere Urnenbeisetzung beginnt noch einmal mit fünf Minuten Glockengeläut. Trauung: Vor dem Gottesdienst wird bis zum Beginn des Gottesdienstes acht Minuten geläutet.

Viktoria Keil

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