Der fast 100-köpfige One-Day-Choir unter der Leitung von Popkantor Matthias Schulze in der Barntruper Kirche. Der fast 100-köpfige One-Day-Choir unter der Leitung von Popkantor Matthias Schulze in der Barntruper Kirche.

Ein Tag, ein Chor, ein großer Klang

Plakt One-Day-Choir am 25. April in BarntrupAus vielen einzelnen Stimmen wurde in der evangelisch-reformierten Kirche in Barntrup ein beeindruckender Gesamtklang: Der erste „One Day Choir“ in der Gemeinde brachte fast 100 Sängerinnen und Sänger aus der Region zusammen und verwandelte das Gotteshaus in einen lebendigen Ort voller Pop, Gospel und Gemeinschaft.

Eingeladen hatte zu dem offenen Chorprojekt das Popkantorat Lippe gemeinsam mit dem Pop- und Gospelchor „B-Joy!“. Unter dem Motto , das unter dem Motto „Ein Tag – ein Chor – ein gemeinsamer Auftritt“ wurde ab 13 Uhr gemeinsam geprobt, gelacht und gesungen – ganz ohne langfristige Verpflichtung, aber mit viel musikalischer Energie. Unter der Leitung von Popkantor Matthias Schulze und begleitet von einer Band entstanden innerhalb weniger Stunden kraftvolle Arrangements aus Pop-, Rock- und Gospelsongs.

Schon während der Proben war spürbar, dass hier weit mehr als nur ein kurzfristiges Chorprojekt stattfand. Menschen unterschiedlichen Alters, mit ganz verschiedenen musikalischen Erfahrungen, fanden schnell zueinander. Die Mischung aus konzentrierter Probenarbeit, lockerer Atmosphäre und den bewusst eingeplanten Pausen bei Kaffee und Keksen sorgte für eine offene und herzliche Stimmung.

Der Höhepunkt folgte am Abend im Pop-Gottesdienst um 18 Uhr: Vor rund 60 Besucherinnen und Besuchern präsentierte der spontan entstandene Großchor sein Programm mit spürbarer Freude und hörbarer Leidenschaft. Die Kirche wurde dabei nicht nur zum Konzertort, sondern zum Raum gelebter Gemeinschaft. Besonders die moderne musikalische Gestaltung zeigte, wie zeitgemäß und verbindend Kirchenmusik heute sein kann. Pfarrerin Viktoria Keil verstand es zudem, ohne liturgischen Talar und in moderner Gebetssprache die Menschen in ihrem Alltag abzuholen.

Der „One Day Choir“ bewies eindrucksvoll, dass es manchmal nur einen einzigen Tag braucht, um Menschen über Musik zusammenzubringen. Der langanhaltende Applaus am Ende sprach für sich – und ließ bereits die Hoffnung auf eine Wiederholung wachsen. Barntrup hat an diesem Abend erlebt, wie viel Kraft in gemeinschaftlichem Singen steckt.

Infos zu weiteren Projekten per E-Mail an info@popkantorat-lippe.de 


Abschied aus dem Kirchenvorstand: Silke Teubner, Anna-Katharina Seidel und Pfarrerin Viktoria Keil Abschied aus dem Kirchenvorstand: Silke Teubner, Anna-Katharina Seidel und Pfarrerin Viktoria Keil (von links)
Gemeindeleitung neu gestaltet: Uwe Huxoll,  Pfarrerin Viktoria Keil und Danika Ortmeier Gemeindeleitung neu gestaltet: Uwe Huxoll, Pfarrerin Viktoria Keil und Danika Ortmeier (von links) stehen an der Spitze des KV.

Abschied und Neugestaltung im Kirchenvorstand

Vom 3. Advent 2021 bis zum Sonntag nach Ostern war Anna-Katharina Seidel Mitglied im Kirchenvorstand unserer Kirchengemeinde. Sie hat sich sehr in der Jugendarbeit eingesetzt, die Jugendlichen ihrer Jugendgruppe haben tolle Spiele im Wald und im Gemeindehaus genossen, und dabei die gute Schöpfung Gottes entdeckt. Trotz Examina war sie immer aktiv.

Seit 2012 bis 2026 war Silke Teubner Mitglied im Kirchenvorstand, dazu fünf Jahre als Kirchenvorstandsvorsitzende, viel Kraft eingebracht – die wurde sehr gebraucht - manchmal war das Amt auch eine Bürde. Verantwortung ist immer schwer. Wir sind sehr dankbar für den Dienst und Einsatz der beiden.

Für den Kirchenvorstandsvorsitz und die Stellvertretung wurde jetzt ein Dreierteam gebildet: Uwe Huxoll und Danika Ortmeier stehen an der Spitze des „KV“.

Gott spricht: Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir, Weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch. Ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.

Wechsel im Gemeindehaus: Michaela Strate, Rosie Germer, Sabrina Schäfer (von links). Wechsel im Gemeindehaus: Michaela Strate, Rosie Germer, Sabrina Schäfer (von links).

Zwei Wechsel im Gemeindehaus

Im Gemeindehaus gab es zwei Wechsel: Rosie Germer hat den Staffelstab als Reinigungskraft an ihre Nachfolgerin Michaela Strate weitergegeben. Und im Büro begrüßt die Gemeindeglieder jetzt unsere neue Gemeindesekretärin Sabrina Schäfer, die aus dem Büro der Musikhochschule Detmold zu uns gekommen ist.  Sie ist Nachfolgerin von Ute Müller. Pfarrerin Viktoria Keil: „Wir sind froh, dass beide Stellen wieder besetzt werden konnten und wünschen Sabrina Schäfer und Michaela Strate alles Gute und Gottes Segen.“ 

Gott spricht: Lass dich durch nichts erschrecken und verliere nie den Mut, denn ich bin bei dir wohin du auch gehst. Amen


Pfarrer Wolfhard Hein begeht 60. Ordinationsjubiläum

Blomberg/Sonneborn. Die Familie hatte die Kaffeetafel liebevoll gedeckt: Michael Keil, Präses der Lippischen Landessynode, kam zu Besuch, um zu gratulieren. Wolfhard Hein, an den sich viele im lippischen Osten und vor allem auch ehemalige Theologiestudierende der Lippischen Landeskirche noch gut erinnern werden, konnte jetzt sein 60. Ordinationsjubiläum begehen. Er war von 1967 bis 1988 Pfarrer in Sonneborn und von 1988 bis 1999 Leiter der Theologischen Bibliothek der Lippischen Landeskirche. 

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Geboren wurde Wolfhard Hein 1937 in Bergstadt in Oberschlesien. In Bethel, Göttingen und Bonn hat er Theologie studiert. Ordiniert wurde er am 11. April 1966 in Ahmsen durch den damaligen lutherischen Superintendenten Gerhard Klose. 1967 trat er dann die Pfarrstelle in Sonneborn an und zog mit seiner Frau Hanna ins Pfarrhaus. Das Ehepaar hat zwei Töchter, Annemete und Hannerike, und einen Sohn, Johannes.

Seine Töchter erinnern sich gut an die Jahre in Sonneborn und beschreiben ihren Vater als weltoffenen und hilfsbereiten Menschen, der sich schon damals in seiner Gemeinde für Integration und Inklusion von Kindern einsetzte. 

In seiner Zeit wurden weitere Wandmalereien aus der Renaissancezeit in der historisch bedeutenden Kirche, die erstmals im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde, entdeckt und freigelegt. Sie waren vermutlich beim Übergang vom lutherischen zum reformierten Bekenntnis in Lippe Anfang des 17. Jahrhunderts übertüncht worden. Die ersten Wandmalereien waren bereits 1954 wieder freigelegt worden. 

Dank Wolfhard Hein verfügt die Kirche zudem über eine Ott-Orgel. „Ich kannte die Werkstatt des Orgelbauers aus Göttingen, für mich kam keine andere Orgel infrage“, berichtet der 88-jährige. 

In seiner Zeit wurde außerdem der Kindergarten der Kirchengemeinde neu gebaut. Später wurde er dann Leiter der Theologischen Bibliothek und ein geschätzter Ansprechpartner für die Theologiestudierenden der Lippischen Landeskirche. 

Seit 1999 ist Wolfhard Hein im Ruhestand. Er ist verwitwet und lebt zusammen mit seiner Tochter Annemete und seinem Schwiegersohn Georg in Blomberg.

Foto: Michael Keil (links) kam zum Gratulieren. Wolfhard Hein ist vor 60 Jahren ordiniert worden. Foto: Lippische Landeskirche 


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Wohnung zu vermieten

Im ehemaligen Pfarrhaus in der Kellerstraße 4 ist nach umfangreichen Renovierungsarbeiten ab Mai oder Juni eine Wohnung im ersten Obergeschoss zu vermieten. Sie hat einen eigenen Eingang. Auf etwa 102 Quadratmetern Wohnfläche sind dre iZimmer, Küche, Bad, WC, Flur, Balkon und Dachboden vorhanden. Außerdem steht ein Auto-Stellplatz zur Verfügung. Gartenbenutzung und Pflege ist in Absprache zwischen den beiden Mietparteien möglich und erwünscht. Eine Garage kann ggf. auch gemietet werden.

Die Wohnung ist ab Mai oder Juni bezugsfertig. Bei Interesse melden Sie sich bitte im Gemeindebüro. Ein Mitglied des Kirchenvorstands wird sich dann bei Ihnen melden, um weitere Details zu besprechen und einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.

Die außergewöhnlichen Polarlichter der vergangenen Tage hat Hans Wiegrebe mit unserer Kirche ins Szene gesetzt. Danke für die schöne Aufnahme!

Der Kindergottesdienst in Barntrup trifft sich nicht mehr jeden Sonntag, sondern ein Mal im Monat sonntags von 10.45-12.15 Uhr im  Gemeindehaus statt. Das Programm:

  • ab 16.11. Krippenspielproben
  • 25.1. Jahreslosung
  • 22.2. Zeichen und Wunder sahen sie geschehen
  • 22.3. Passionsgeschichte 
  • 3.4. Karfreitag 
  • 26.4. Gottes kleine Helden 
  • 31.5. Paulus
  • 28.6. Streit im Hause Jakob
  • 12.7. Bei Gott bin ich Zuhause 
  • 27.9. Psalm 23
  • 4.10. Erntedank 
  • 8.11. Gott wird unsere Tränen abwischen 
  • 15.11. Beginn Krippenspielproben 

Die kleinen Strolche treffen sich freitags

Die Krabbelgruppe „Die kleinen Strolche“ trifft sich freitags von 9.30 bis 11 im Gemeindehaus Obere Straße. Die Gruppe freut sich immer über Zuwachs von neuen Strolchen im Alter von 4 Monaten bis 3 Jahre. Singen, spielen und basteln oder ein Besuch des Spielplatzes stehen auf dem Programm. Alle haben immer viel Spaß. Lust, uns kennen zu lernen? Dann melde dich bei Sabrina Dähling oder Vanessa Gottschalk.



Glockenklang und Läuteordnung

Der Glockensachverständige für unsere Gemeinde, Claus Peter, hat dazu geraten, unsere alte wertvolle Glocke nicht so stark zu nutzen wie bisher. Sie ist ja schon eine alte Dame von über 400 Jahren. Darum hat sich der Kirchenvorstand zu einer etwas eingeschränkten Läutezeit entschlossen. Zum Gottesdienst läuteten die Glocken bisher 15 Minuten, dagegen jetzt 8 Minuten. Jeden Samstag um 18 Uhr wird der Sonntag eingeläutet.

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Zwei Stunden vor dem Gottesdienst um 8.30 Uhr läutet die alte Glocke zur Andacht, eine Stunde vor dem Gottesdienst um 9.30 Uhr läutet die neue Glocke als Zeichen zum Aufbruch von Zuhause. Acht Minuten vor Anfang des Gottesdienstes läuten beide Glocken. Am Sonntag Abend wird der Sonntag ausgeläutet.

Wenn am 2. Feiertag (Weihnachten/ Ostern/Pfingsten) gemeinsame Gottesdienste mit anderen Kirchengemeinden gefeiert werden und die Gemeinde im Nachbarort den Gottesdienst feiert, wird dort geläutet. Folgende Besonderheiten seien hier aufgezählt: Die älteste Glocke in Barntrup aus dem 12. Jahrhundert wird drei Mal zur Taufe angeschlagen Am Bußtag gibt es kein Einläuten und kein Vorbereitungsläuten

Weihnachten: 25.12. wie am Sonntag Am 1.1. um 0 Uhr gibt es acht Minuten Silvesterläuten. Am Karfreitag schweigen die Glocken. Beim Frühgottesdienst am Ostersonntag werden die Glocken erst dann geläutet, wenn das Osterevangelium gesprochen wurde.

Zu Kindergartengottesdiensten in der Kirche wird fünf Minuten zu Beginn des Gottesdienstes geläutet. Zu Schulgottesdiensten ebenso. Beerdigung: Am Ende des Trauergottesdienstes mit Erdbeisetzung werden die Glocken für den Weg zum Grab geläutet (13.23 bis 13.33 Uhr). Bei einem Trauergottesdienst mit anschließender Einäscherung werden die Glocken geläutet wie bei der Erdbeisetzung. Die spätere Urnenbeisetzung beginnt noch einmal mit fünf Minuten Glockengeläut. Trauung: Vor dem Gottesdienst wird bis zum Beginn des Gottesdienstes acht Minuten geläutet.

Viktoria Keil

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