Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde

Unverwechselbar: Horizonte

Kaum zu glauben: Seit 30 Jahren macht Werner Rabenstein mit MusikerInnen zwischen 11 und 61 Musik.

Und hat dabei kontinuierlich und offen für neue Ideen die Barntruper Gottesdienste begleitet und verändert. Ja, wie fing es denn eigentlich an?

Es fing alles schon viel, viel früher an: Da gab es ein junges Ehepaar – sie lebten in Düsseldorf – er spielte Gitarre und Cello und schrieb immer wieder Notensätze.

Sie gehörten zur katholischen Kirche – und gerieten dort im Rheinland in eine katholische Gemeinde, die in besonderer Weise mit neuen Liedern, mit neuen Methoden der Verkündigung ihre Verantwortung für junge Leute zum Ausdruck brachten. Da machten die beiden mit.

Ja, und dann lasen sie wohl eine Anzeige von unserem Kinderdorf hier in Barntrup – dass Eltern gesucht werden – und so machten sie sich auf den Patt – und am 4. Advent 1981 zogen sie ein in Haus 12 – und natürlich standen sie sofort bei der katholischen Gemeinde auf der Matte. Und im Handumdrehen hatten sie dort bei unseren katholischen Geschwistern eine Musikgruppe auf die Beine gestellt.

Pfarrerin i.R. Sabine Herbechtsmeier schrieb zu einem früheren Jubiläum: »Und ich sehe mich noch dort in der katholischen Kirche in der Bank sitzen und diese Musikgruppe hören – und wie ich begeistert war und gelb wurde vor Neid – nein, soooo eine Gruppe, das wäre es ja nun. Kinderbibelwoche hatten wir doch noch gar nicht

Und das waren die fünf katholischen Gründungsmitglieder: Anke Brand, Silke Brand, Barbara Michel, Heike Rabenstein, Josef Scheller.

Dann kam Bianca Beyer ins Spiel. Die wollte nämlich als evangelische Jugendliche auch mitspielen. Das war zum Glück kein Problem – 1982. Und Bianca Beyer fragte dann nur mal so, ob die Gruppe denn nicht auch mal in der evangelischen Kirche spielen könnte.

Konnte sie – war auch kein Problem 1982. Ein Lied der Gruppe heißt: „Ins Wasser fällt ein Stein – ganz heimlich still und leise, und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise. Wo Gottes große Liebe in einen Menschen fällt, da wirkt sie fort in Tat und Wort hinaus in unsre Welt.“

Die kleinen Steine, die vor 30 Jahren in die Gemeinden von Barntrup gefallen sind haben Namen, sie heißen Familie Rabenstein und Anke Brand, Silke Brand, Barbara Michel, Josef Scheller und Bianca Beier.

Durch Ausbildung, Abitur und Studium, Beruf, Wegzug oder die Geburt der eigenen Kinder haben wir immer wieder SpielerInnen endgültig oder für eine gewisse Zeit „verloren“. Andererseits haben immer wieder junge Leute und Erwachsene Spaß daran, bei uns neu zuverlässig einzusteigen.

Heute besteht Horizonte aus bis zu 30 Mitgliedern, die mit Querflöten, Alt- und C- Flöten, Cello, Klarinetten, Gitarren, Keyboard und Gesang

  • Freude an neuen kirchlichen Liedern, Gospels, klassischer Musik, Musicalstücken und Pop haben,
  • für gute Stimmung in Gottesdiensten, bei der KiBiWo, bei Jubiläen und Hochzeiten usw. sorgen wollen,
  • neues Liedgut in der Gemeinde verbreiten wollen,
  • Spaß an gemeinsamem Musizieren haben und
  • ihre Instrumente sinnvoll einsetzen und nicht verlernen wollen.

In unserer Kirchengemeinde werden wir immer wieder aufs Neue motiviert, weil unsere Lieder gerne mitgesungen und unsere Vorspielstücke gerne gehört werden. Wir haben gute Kontakte zu den anderen Musiktreibenden der Gemeinde. Es ist schön, dass wir hin und wieder mit diesen auch gemeinsam musizieren können.

Wir fühlen uns in unserer Gemeinde immer wieder herzlich angenommen. Auch andere Gemeinden laden uns zu Gastspielen ein. Wir waren im Rauhen Haus in Hamburg, mehrfach in Elsdorf bei Köln, in Deventer (NL), sowie u.a. in Minden, Detmold, Lemgo, Dörentrup, Humfeld und Bega.

Es ist großartig, dass in so vielen Jahren so viele Leute so viel Spaß an und mit Horizonte hatten und haben. Vielen Dank Ihnen allen! Heike Löper/Werner Rabenstein

 

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